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Gibt es Medikamente gegen das Schnarchen?

MedikamenteSchienen oder auch andere Hilfsmittel gegen das Schnarchen sind bekannt, aber wie sieht es eigentlich mit Medikamenten aus? Ist es auch möglich, gegen das Schnarchen mit Medikamenten vorzugehen oder sind die Angebote in der Apotheke und im Handel eher mit Vorsicht zu genießen?

Schnarchen ist eine große Belastung, sowohl für Betroffene als auch für den Partner, der mit das Bett teilt. Wenn bereits die Schlafgewohnheiten und auch die Lebensgewohnheiten verändert wurden, eine Schiene nicht in Frage kommt und auch eine OP erst einmal nicht geplant ist, dann stellt sich die Frage nach einem Medikament, das vielleicht Abhilfe schaffen kann. Unterschieden wird dabei zwischen der homöopathischen Variante sowie den Hilfsmitteln aus dem Bereich der Schulmedizin. Viele der Medikamente sind rezeptfrei erhältlich und basieren auf der Idee, dass Schnarchen in erster Linie durch stark angeschwollene Nasenschleimhäute eintritt. Das ist zwar korrekt, allerdings handelt es sich hierbei nicht um den einzigen möglichen Grund. Medikamente sollten daher eher als Unterstützung, nicht aber als Lösung gegen das Schnarchen angesehen werden.

Medikamente gegen das Schnarchen auf dem Markt

Dennoch ist natürlich der Blick auf die Medikamente am Markt spannend, die es gegen das Schnarchen gibt. Hier gibt es derzeit folgende Produkte, die möglicherweise helfen können:

  1. Schaumspray gegen das Schnarchen: Es wird eingesprüht in den Rachenraum und soll dafür sorgen, dass das Gewebe dort feucht bleibt. Zudem soll es die Spannung der gesamten Muskulatur erhöhen können. Dadurch wird das Schnarchen reduziert.
  2. Nasenspray gegen das Schnarchen: Die Wirkungsweise ist ähnlich bei dem Schaumspray, auch das Nasenspray soll vor allem durch die Befeuchtung dafür sorgen, dass das Schnarchen nachlässt. Allerdings verträgt nicht jeder die Nasentropfen. Wer sehr empfindlich ist, der kann mit Nasenbluten reagieren.
  3. Enzym-Präparate gegen das Schnarchen: Schließlich gibt es noch Präparate, die mit Enzymen angereichert sind. Diese sollen dafür sorgen, dass die Schleimhäute deutlich mehr abschwellen. Die Medikamente kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn die Diagnose in Bezug auf das Schnarchen geschwollene Schleimhäute in Rachen und Nase sind.
  4. Spritze: Ein Medikament, das vom Arzt verabreicht wird, ist eine Lösung, die über eine Spritze in den Körper gegeben wird. Diese soll dafür sorgen, dass im Rachenraum eine Narbenbildung entsteht. Was erst einmal komisch klingt, soll aber den Gaumenbereich deutlich stabilisieren. Wenn dieser nicht mehr so weich ist, dann tritt das Schnarchen auch nicht mehr so häufig auf.

Nicht selbst testen

Die genannten Medikamente sind zu Teilen zwar ohne Rezepte in der Apotheke erhältlich. Dennoch sollte davon abgesehen werden, selbst gegen das Schnarchen vorzugehen. Wer weiß, dass er von Schnarchen betroffen ist, der sollte in erster Linie einen Arzt aufsuchen und abklären lassen, was die Ursachen sind. Nicht selten sind es wirklich auch gesundheitliche Probleme, die auftreten und die durch einen kleinen Eingriff oder eine Lebensumstellung das Schnarchen reduzieren können. Natürlich ist es auch möglich, den Arzt direkt auf Medikamente anzusprechen und sich hier beraten zu lassen. Dieser kann dann, anhand der Vorgeschichte, auch die Dosierung auf den Patienten zuschneiden und hier noch interessante Informationen zu den Wirkstoffen zur Verfügung stellen.

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