Projektlaufzeit 01.07.05 bis 30.06.07
Der Begriff „Schulabsentismus“ wird als Sammelbegriff für das „Schwänzen“ von einzelnen Schulstunden, für das komplette „Verweigern“ und auch das „Zurückhalten“ des Schulbesuchs verwendet. Unterschieden wird zwischen Schulverweiger/ -innen, Schulschwänzer/ -innen und Zurückhalten durch das Elternhaus. Ursachen für schulabsentes Verhalten sind meist im familiären Umfeld zu suchen, aber auch Probleme mit Lehrkräften und / oder Mitschülern und -schülerinnen sind häufig als Beweggründe festzustellen.AKKU entwickelt gemeinsam mit bis zu 15 freiwillig teilnehmenden schulabsenten Jugendlichen individuelle Lösungsstrategien bei persönlichen, schulischen und beruflichen Problemen. Das Projekt wendet sich an Schüler und Schülerinnen aus dem Sekundar I - Bereich (7. bis 9. Klasse) von Haupt- und Förderschulen, die den Schulbesuch ganz oder teilweise, aktiv sowie passiv, verweigern.
Die sozialpädagogischen Angebote von AKKU umfassen unterstützende Hilfen in den Bereichen der Lebens-, Schul- und Berufswegplanung. Die Stabilisierung und Stärkung des Selbstbewusstseins als positiver Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung spielt eine wesentliche Rolle. Die Jugendlichen bekommen Gelegenheit soziale Kompetenzen zu erwerben und zu erweitern, beispielsweise im Bereich Eigenständigkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Angebote in unterschiedlichen arbeits- und lebenspraktischen Bereichen, die die Motivation des Einzelnen stärken und ein positives Arbeits- und Lernverhalten fördern sollen. Alle Angebote sind an die Bedarfe des einzelnen Jugendlichen angepasst, individuelle Fähigkeiten werden einbezogen und gestärkt. Die Jugendlichen sollen in die Lage versetzt werden, aktiv und gestalterisch auf ihre eigene Lebenssituation einzuwirken und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.
AKKU bietet somit ein individuelles und umfassendes Förderprogramm, um die erforderlichen Ressourcen zu stärken und zu schaffen, die für eine dauerhafte Integration in die Arbeitswelt und die Gesellschaft benötigt werden.
Die LABORA gGmbH wurde 1990 gegründet und hat es sich zur Aufgabe gemacht, wirtschaftlich benachteiligte Personen - insbesondere schwerst vermittelbare Langzeitarbeitslose – sozial zu betreuen und beruflich zu qualifizieren. Hierfür stehen unterschiedliche Betriebe und Projekte zur Verfügung, in denen handwerkliche und andere berufsspezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie soziale Kompetenzen vermittelt werden. Die Geschäftsstelle der Labora gGmbH befindet sich in Peine.
LABORA gGmbH, AKKU
Altes Dorf 5, D - 31137 Hildesheim
Tel.: +49 (0) 5121 / 70 62-0
Fax: +49 (0) 5121 / 70 62-21
www.labora.de
Projektleitung: Simone Huber
Tel.: +49 (0) 5121 / 70 62-31
s.huber.akku@labora.de
Labora gGmbH, Bereich Jugendsozialarbeit: Hermann-Josef Theisgen
Tel.: +49 (0) 5121 / 70 62-12
h.j.theisgen@labora.de